Medikamente - Krankenkassen

Einheitlichere Prozesse bei den Kostengutsprachen für Arzneimittel

/ Auszug aus der Mitteilung des Bundesamts für Gesundheit

Grundsätzlich vergütet die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) nur Arzneimittel, die sich auf der Spezialitätenliste (SL) befinden und für die Behandlung der entsprechenden Krankheit vorgesehen sind. Immer wieder sind Patientinnen und Patienten aber auf Arzneimittel angewiesen, die nicht auf der Spezialitätenliste oder für andere Indikationen zugelassen sind (sogenannter Off-Label-Use).[...]

 

Solche Arzneimittel können eingesetzt werden, wenn kein anderes wirksames, zugelassenes Arzneimittel zur Verfügung steht. Dies kann beispielsweise bei seltenen Krankheiten oder bestimmten Krebsleiden der Fall sein. Der behandelnde Arzt reicht in diesen Fällen beim Krankenversicherer seines Patienten ein Gesuch um Kostengutsprache ein, über welches der Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation seines Vertrauensarztes entscheidet.

 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Umsetzung der Verordnungsbestimmungen durch die Krankenversicherer von einem unabhängigen Forschungsinstitut evaluieren lassen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Regelung bei den Krankenversicherern und den vertrauensärztlichen Diensten der Versicherer zu einheitlicheren Prozessen und zeitnahen Entscheiden geführt haben. Für die betroffenen Patientinnen und Patienten bedeutet dies mehr Rechtssicherheit und damit eine Verbesserung ihrer Situation.

 

// Ganzer Artikel
https://www.news.admin.ch/message/ index.html?lang=de&msgid= 52175

// weitere Informationen:

Bundesamt für Gesundheit,
Kommunikation, Tel. 031 322 95 05,
media@bag.admin.ch

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