ALS - Schularbeiten - Tochter

Amyotrophe Lateralsklerose. Wenn die Zeit abläuft …

Vertiefungsarbeit Isabella Peier 2013

Einleitung

 

Wir bekamen den Auftrag eine Vertiefungsarbeit zum Überthema „Zeit/Zeiten“ zu verfassen. Es war mir bei der Entscheidung wichtig, dass ich einen persönlichen Bezug zu dem Thema habe und es in meinem Interesse ist mehr darüber zu erfahren.

 

So entschied ich mich bald  eine Arbeit über das Thema „Amyotrophe Lateralsklerose-Wenn die Zeit abläuft…“ zu erarbeiten. Es handelt sich um eine Krankheit, an welcher meine Mutter leiden und auch sterben musste. Durch die Bearbeitung dieser Thematik erhoffe ich mir besser nachvollziehen zu können, was meine Mutter durchmachen musste, während die Zeit ablief. Vielleicht gelingt es mir auch durch die Auseinandersetzung mit der Krankheit den letztendlichen Tod meiner Mutter besser zu verarbeiten. Seit einiger Zeit ist mein Interesse an dieser Krankheit entfacht. In diesem Auftrag sehe ich eine wertvolle Chance mich tiefer in dieses Thema einzuarbeiten und mein gesammeltes Wissen zu dokumentieren.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt erscheint mir zudem, dass es mir mit dieser Dokumentation möglich ist die Aufmerksamkeit auf die eher unbekannte Krankheit zu lenken. Da ich aus oben genannten Gründen sehr viel Interesse an der Unterstützung der ALS-Patienten hege, freut es mich, die gesammelten Kenntnisse weitergeben zu können und so die Bekanntheit der Krankheit zu erweitern.

 

Als Einstieg werde ich die Frage „Was ist Amyotrophe Lateralsklerose?“ bearbeiten um einen genaueren Überblick über die Bedeutung und Auswirkung der Krankheit zu erhalten. Mit dieser Frage werde ich allgemeine Informationen klären, welche ein wichtiges Hintergrundwissen für die folgenden Themen bilden.

 

Ein Hauptbestandteil in meiner Dokumentation wird die Frage „Wie verläuft die Zeit im Leben eines ALS-Erkrankten?“ einnehmen. Hier möchte ich darauf eingehen welche psychischen und physischen Probleme und Veränderungen auf einen ALS-Erkrankten, als auch auf die Angehörigen, zukommen. Ich möchte in diesem Abschnitt die Zeitspanne von Krankheitsbeginn bis zur Endphase erarbeiten und persönliche Erfahrungen in Bezug auf meine Mutter darstellen.

 

Des Weiteren werde ich die Frage „Welche Erkenntnisse wurden bis zum heutigen Zeitpunkt gewonnen?“ erarbeiten. In dieser Passage meiner Arbeit werde ich festhalten, welche Fortschritte in der Forschung bis zum heutigen Zeitpunkt gemacht und welche Erkenntnisse daraus gewonnen wurden. Ausserdem möchte ich in diesem Teil meiner Arbeit analysieren, wie bekannt die Krankheit in meinem Umfeld ist.

 

Um meine Arbeit optimal in den vorgegebenen Zeitraum einzuteilen werde ich zu Beginn einen ausführlichen Arbeitsplan erstellen. Ich werde den Arbeitsplan konsequent nachtragen und mögliche Verschiebungen der Planung dokumentieren.

 

Ich freue mich sehr diese Arbeit zu schreiben, da ich dadurch mein Wissen über einen bedeutenden Teil meines Lebens vertiefen kann.

 

Meine Bedenken liegen eher bei der Darstellung der Krankheit wie sie meine Mutter betraf, denn damit ich ein umfassendes Bild über die Zeit mit der Krankheit erhalte, ist es unumgänglich mich mit den Gefühlen meiner Eltern zu konfrontieren. Dennoch sehe ich genau in diesem Teil die Möglichkeit zu verarbeiten was in jener Zeit geschah, daher wird es für mich der wohl bedeutendste Abschnitt meiner Arbeit sein.

 

Ein weiterer Punkt, der mir Sorgen bereiten könnte ist das Interview, da es nicht sicher ist, ob sich in der gegebenen Zeitspanne ein ALS-Patient für eine Befragung zur Verfügung stellen möchte. Dennoch wäre es für mich sehr bereichernd einen Erkrankten kennenzulernen. Ich werde daher mein Anliegen mit einem Betroffenen zu kommunizieren diversen ALS-Organisationen darlegen und hoffe auf diesem Weg mit einem Patienten in Kontakt zu treten.

 

Nicht nur das Finden eines Interviewpartners könnte sich als grosse Hürde erweisen, auch mache ich mir Gedanken wie es sein wird einem Betroffenen gegenüber zu treten. Es wird sicherlich nicht leicht für mich einer an ALS-Erkrankten Person in die Augen zu sehen, ohne dabei das Schicksal meiner Mutter vor Augen zu halten. Mit einem Menschen zu sprechen, auf welchen der Tod zu warten scheint, wird eine völlig neue Erfahrung und unglaublich schwer für mich sein.

 

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